Kicking Against The Pricks

Abschnitt

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | >>

 

Lassen wir Nick Cave doch einfach das sein, was er will, ein Musiker mit all seinen guten und schlechten Songs und nicht irgendeine Kultfigur, die die "Figure of Fun", den Clown für das schwarze Volk spielen soll. "Ich bekomme immer mehr eine Abneigung gegen die Vorstellung nur ein buntes Fressen für'n Haufen Leute zu sein."

Beispiel "Hey Joe" von Jiml Hendrix. Man vermisst die typische Speedgitarre des Mei­sters, sie wird absichtlich ausgespart, das Klavier wirkt zurückhaltend und doch seltsam eindringlich. Bemerkenswert der Mut sich auf diese Art an einen solchen Klassiker heranzu­wagen. Man verlässt sich auf die Stimme Caves und so entsteht ein völlig neues Stück, das kaum mit Hendrix zu vergleichen ist, was sicher auch nicht im Sinne der Band Hegt. Stark ist die Version von "l'M gonna kill that woman". Die Stimme Caves ist wie gemacht für diesen Blues, die Gitarre wunderschön dreckig. Es hat wenig Sinn, alle Stücke zu beschreiben, diese LP muß man einfach ganz gehört haben. Die Band beherrscht alle Stilrich­tungen, vom instrumentearmen Singsang ("Jesus Met The Woman At The Well") bis zum schnel­len Rock'n'Roll ("Tomorrows Parties").

 

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | >>

 
 
Magazine
Newsletter
Audio
Archiv


Home |Kontakt  |Impressum